Arbeitsrecht Stuttgart

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Informationen von Ihrem Anwalt in Stuttgart

Rechtsanwalt Matthias Bieringer / Arbeitsrecht

Rechtsanwalt Matthias Bieringer, Arbeitsrecht

„Das Arbeitsrecht bildet den Schwerpunkt meiner Tätigkeit als Anwalt, weil es hier wie in kaum einem anderen juristischen Bereich um den Ausgleich von Interessen und um gute, zukunftsfähige Lösungen sowohl für Arbeitnehmer als auch für Arbeitgeber geht. Wenn es uns gelingt, arbeitsrechtliche Auseinandersetzungen gut beizulegen, können alle Seiten profitieren.“ 

Kanzlei in Stuttgart

BSS Sozietät für Arbeitsrecht
Königsbau-Königstraße 26
70173 Stuttgart

In arbeitsrechtlichen Auseinandersetzungen geraten die beteiligten Parteien nicht selten an den Rand ihrer Belastbarkeit. Denn Streitigkeiten im Beruf, Auseinandersetzungen um die Arbeitsweise und das Gefühl, eine Kündigung könne im Raum stehen, ist für Arbeitnehmer eine schwierige und belastende Situation. Das ist verständlich, es geht schließlich um einen ganz wesentlichen Bereich ihrer Lebenswelt, den Beruf. Doch auch für Arbeitgeber sind arbeitsrechtliche Fragen herausfordernd und mitunter emotional aufwühlend. Umso wichtiger ist eine kompetente und sachlich orientierte Beratung durch einen Anwalt für Arbeitsrecht. Die Anwälte Matthias Bieringer und Benedikt Schad begleiten sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber im Großraum Stuttgart in arbeitsrechtlichen Auseinandersetzungen. Wir blicken auf eine langjährige Erfahrung in diesem Bereich zurück.

Kanzlei für Arbeitsrecht in Stuttgart: Worum geht es im Arbeitsrecht?

Formal ausgedrückt: Das Arbeitsrecht befasst sich mit den Rechtsbeziehungen zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern. Oftmals geht es in arbeitsrechtlichen Auseinandersetzungen um die Themen Kündigungsschutz, Abmahnung oder Befristung. In unserer langjährigen Tätigkeit als Anwälte für Arbeitsrecht haben wir festgestellt, dass wir uns darüber hinaus zunehmend mit Fällen von Mobbing befassen müssen. Neben diesen Streitfällen auf der persönlichen Ebene zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern ist noch ein weiterer Bereich im Arbeitsrecht geregelt: Hier geht es um Arbeitnehmerkollektive, Gewerkschaften und Betriebsvertretungen und ihr Verhältnis zu den Vertretern auf der Arbeitgeberseite.

Unsere Kanzlei für Arbeitsrecht für die Region Stuttgart ist z. B. in den folgenden arbeitsrechtlichen Fragen für Sie da:

  • Kündigungsschutz
  • Abmahnung
  • Aufhebungsvertrag/ Abwicklungsvertrag
  • Mobbing
  • Befristung / Entfristung
  • Eingruppierungsrecht öffentlichen Dienst

Anwalt für Arbeitsrecht: Der Kündigungsschutz kann ein starkes Instrument für Arbeitnehmer in Stuttgart sein

Sie haben eine Kündigung erhalten? Dann zögern Sie nicht, Kontakt mit Ihrem Anwalt für Arbeitsrecht aufzunehmen. Denn wenn Sie länger als ein halbes Jahr beschäftigt sind und Ihr Arbeitgeber kein sogenannter Kleinbetrieb ist, gilt der Kündigungsschutz. Das Vorgehen gegen eine Kündigung muss in einer kurzen Frist von drei Wochen erfolgen. Auch für Mitarbeiter in Kleinbetrieben können bestimmte Sonderfälle im Kündigungsschutz greifen. Ziel des Kündigungsschutzes ist es, Arbeitnehmer vor einer willkürlichen Entlassung zu bewahren. Insofern ist er ein starkes Instrument, um Arbeitnehmer vor einer ordentlichen bzw. außerordentlichen Kündigung durch ihre Arbeitgeber zu schützen. Im Mittelpunkt dabei steht die Frage, ob sich die Kündigung auf anerkannte Kündigungsgründe stützen kann und ob sie ordentlich und fristgemäß erfolgt ist. Kurzum: Eine Kündigung braucht gute Gründe. Das Arbeitsrecht unterscheidet hier betriebsbedingte, verhaltensbedingte und personenbedingte Kündigungen.

Fällt ein Arbeitsplatz weg, weil z.B. eine Filiale geschlossen wird, handelt es sich um einen sogenannten betriebsbedingten Grund für eine Kündigung. Ist ein Arbeitnehmer aufgrund von persönlichen Voraussetzungen nicht mehr in der Lage, eine bestimmte Arbeitsstelle auszufüllen, spricht man von einer personenbedingten Kündigung. Hintergrund kann z.B. eine veränderte körperliche Verfassung aufgrund eines Unfalls oder einer Krankheit sein. Kommt es im Arbeitsverhältnis zu einem Fehlverhalten oder einer Pflichtverletzung durch den Arbeitnehmer, kann eine verhaltensbedingte Kündigung ausgesprochen werden.

Die zentrale Botschaft ist: Arbeitnehmer haben auch dann Optionen, wenn eine Kündigung im Raum steht. Es kommt zentral auf Verhandlungsgeschick und arbeitsrechtliche Erfahrung an Ihrer Seite an. Lassen Sie sich durch uns kompetent und lösungsorientiert vertreten.

Was Arbeitnehmer in Stuttgart tun können, wenn Sie eine Abmahnung erhalten haben

Auch wenn eine Abmahnung für Sie vielleicht zunächst ein Schock ist, sollten Sie versuchen, gelassen und ruhig zu bleiben. Gerade im Fall einer Abmahnung kommt es auf Sorgfalt und gut geplante nächste Schritte an. Meist ist nämlich die Abmahnung der Vorbote einer verhaltensbedingten Kündigung. Diese ist nur dann wirksam, wenn zuvor mehrere Abmahnungen erfolgt sind. Hintergrund dieser Regelung ist, dass der Arbeitnehmer die Chance haben sollte, sein Verhalten zu ändern. Arbeitgeber müssen sich jedoch bei Abmahnungen an formelle Vorgaben halten. Unter Umständen ergeben sich an dieser Stelle Optionen, gegen eine verhaltensbedingte Kündigung vorzugehen. Wichtig ist, in einer solchen Situation strategisch vorzugehen. Eine arbeitsrechtliche Beratung macht vor diesem Hintergrund Sinn. Wir erörtern gemeinsam mit Ihnen, ob das Aushandeln einer Beendigungsvereinbarung ein Ziel sein könnte. Aufgrund unserer langjährigen Erfahrungen können wir die Chancen und Risiken eines solchen Vorgehens belastbar einschätzen.

Ihr Anwalt in Stuttgart prüft Ihre Chancen auf einen Aufhebungsvertrag oder eine Abfindung

Sind die Voraussetzungen für eine Kündigung nicht erfüllt, bleibt sie unwirksam. Arbeitnehmer dürfen dann weiterarbeiten. Kommt es z.B. zu formalen Fehlern im Kündigungsschutzprozess, ergibt sich daraus Verhandlungsspielraum. Dann kann es sich lohnen, über eine finanzielle Abfindung ins Gespräch zu kommen. Ziel ist ein gerichtlicher Vergleich, bei dem der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer einen Ausgleich für den Verlust des Arbeitsplatzes zahlt. Es handelt sich also um eine Vereinbarung zwischen beiden Parteien und nicht um eine einseitige Willenserklärung, die in der Kündigung bereits ihren Ausdruck gefunden hat. Die Aussichten sind vor allem dann gut, wenn der Arbeitgeber seine Chancen in einem Kündigungsschutzprozess als eher gering einschätzt.

Auch aus Sicht des Arbeitgebers macht eine arbeitsrechtliche Beratung in diesem Kontext Sinn. Denn eine formal korrekt ausgearbeitete Kündigung muss viele Anforderungen erfüllen. Die Formulierung, die Begründung, der Zeitpunkt, die Einhaltung von Fristen – all diese Feinheiten gilt es zu beachten. Als Arbeitgeber können Sie durch eine fundierte arbeitsrechtliche Beratung Zeit und Geld sparen, wenn Sie sich von einem Mitarbeiter trennen wollen oder müssen. Zugleich können Sie durch eine arbeitsrechtliche Beratung Ihre Position in einem Kündigungsschutzprozess stärken. Auch das kann sich finanziell für Sie auszahlen. Sprechen Sie uns also gerne an, wenn Sie sich mit dem Thema „Kündigung“ beschäftigen müssen.

Sie sind von Mobbing betroffen? Ihr Anwalt für Arbeitsrecht in Stuttgart steht an Ihrer Seite

„Keine Frage – Mobbing ist eine emotionale Ausnahmesituation für Betroffene. Doch Sie sind in dieser Situation nicht hilflos. Sprechen Sie mit uns über Ihre Chancen, arbeitsrechtlich gegen Mobbing vorzugehen.“

Rechtsanwalt Benedikt Schad

Wussten Sie schon, dass Mobbing gar nicht einmal so selten ist? Befragungen zeigen, dass sich fast jeder zweite Arbeitnehmer im Verlauf seines Berufslebens zeitweise gemobbt fühlt. Mobbing kann sowohl durch Kollegen als auch durch Vorgesetzte erfolgen. Im Falle von schikanösen Handlungen durch Vorgesetzte spricht man von Bossing. Das Arbeitsrecht definiert bestimmte Kriterien für Verhalten, das als Mobbing bezeichnet werden kann. Ein Kriterium ist die zeitliche Dauer von mehr als sechs Monaten. Wenn Sie sich gemobbt fühlen, sollten Sie ein sogenanntes Mobbing-Tagebuch anlegen. Denn beim Mobbing handelt es sich um ein subjektives Empfinden. Das Gericht braucht jedoch objektivierbare Fakten. Ein Mobbing-Tagebuch kann dann sehr hilfreich sein. Dabei handelt es sich um eine Dokumentation des Verhaltens, das Sie als Mobbing empfinden. Es sollte mit Datum, Uhrzeit und einer kurzen Beschreibung entsprechende Vorfälle festgehalten werden. Letztlich geht es dabei immer um Ihren konkreten Einzelfall. Ob sich eine juristische Auseinandersetzung lohnt, können wir für Sie einschätzen. Prüfen Sie, ob Sie eine Rechtschutzversicherung haben. Denn eine gerichtliche Auseinandersetzung kann teuer werden.

Ihr Anwalt in Stuttgart klärt, ob ein befristeter Arbeitsvertrag rechtens ist

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Zahl der befristeten Arbeitsverträge in Deutschland zwar rückläufig. Dennoch gibt es in der Bundesrepublik etwa 4,7 Millionen Beschäftigte, deren Arbeitsvertrag befristet ist. Vor allem Berufsanfänger sind häufig davon betroffen. Ihr Arbeitsverhältnis endet damit zu einem festgelegten Zeitpunkt, ohne dass es einer Kündigung bedarf. Ein Arbeitsverhältnis darf jedoch nicht ohne sachgerechten Grund befristet sein. Die Befristung braucht eine Begründung, wie zum Beispiel eine Schwangerschafts- oder Krankheitsvertretung. Befristungen sollten immer im individuellen Einzelfall betrachtet werden. Deshalb kann es Sinn machen, die Befristung Ihres Arbeitsvertrages durch einen Anwalt für Arbeitsrecht prüfen zu lassen. Wir bewerten Ihre Chancen in einer gerichtlichen Auseinandersetzung und wägen mit Ihnen gemeinsam ab, ob ein Vorgehen gegen die Befristung Sinn macht.

Passt Ihre Vergütungsgruppe noch? Eingruppierung vom Anwalt in Stuttgart prüfen lassen

Die moderne Arbeitswelt ist einem stetigen Wandel unterworfen. Das betrifft auch den öffentlichen Dienst. So hat eine aktuelle Rechtsprechung jetzt festgestellt, dass Angestellte im öffentlichen Dienst unter bestimmten Voraussetzungen einen Anspruch auf eine Höhergruppierung geltend machen können. Hintergrund ist eine Vorgabe des Bundesarbeitsgerichts und eine aktuelle Entscheidung des Arbeitsgerichts Karlsruhe (BAG, 28.02.2018, 4 AZR 816/16 und Arg KA v. 29.11.2019, 7 Ca 154/19). Danach gilt es zu prüfen, ob sich durch einen Dienstherren zugewiesene Aufgaben im Zeitverlauf verändert haben und mittlerweile komplexere Arbeitsvorgänge und schwierigere Tätigkeiten in einem verantwortungsvollen Umfeld beinhalten. Angestellte im öffentlichen Dienst sollten vor diesem Hintergrund nicht zögern, ihre Eingruppierung durch einen Anwalt für Arbeitsrecht überprüfen zu lassen. Je länger Sie warten, umso mehr Geld verschenken Sie unter Umständen. Ihre Anwälte Bieringer und Schad setzen einen Schwerpunkt auf Eingruppierungsrecht. Gerne beraten wir Sie dazu.

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